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Kompetenzen Bündeln - Gesundheitsstandort stärken

Gesundheitswirtschaft Hamburg

GesundheitsMETROPOLE GesundheitsTRENDS GesundheitsKÖPFE GesundheitsKALENDER


Vorwort der Geschäftsführung

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Sommer hat bis jetzt eine deutliche Entspannung der Pandemiesituation gebracht, das Impfen läuft auf Hochtouren und immer mehr Einschränkungen können aufgehoben werden.

Für die sehr heterogene Gesundheitswirtschaft dauert der Aufholprozess nach dem Einbruch durch die Corona-Krise noch an. Das zeigt der jüngste DIHK-Report vom Frühsommer 2021, über den wir in diesem Newsletter berichten. Doch auch hier zeigt sich, dass sich die Lage für viele Unternehmen der Gesundheitswirtschaft aufgehellt hat.

In diesem Newsletter informieren wir Sie wieder über unsere Aktivitäten und Planungen, berichten über Trends sowie Neuigkeiten aus der Gesundheitsmetropole Hamburg, wie z.B. über die EU-Projekte zum Thema Integrierte Gesundheitsversorgung und Living Environment sowie zur Imagekampagne für die Pflegeberufe, die neue sehenswerte Videospots erstellt hat.

Im Namen des gesamten GWHH-Teams wünsche ich Ihnen einen schönen Sommer, bleiben Sie gesund!

Ihr Jan Quast 




    
  Foto: Tim Hoppe 

GesundheitsMETROPOLE

Hamburg ist Partner von EU-Projekten zum Thema Integrierte Gesundheitsversorgung und Living Environments

Integrierte Gesundheitsversorgung unter Berücksichtigung der Digitalisierung sowie intelligente, gesunde und altersgerechte Umgebung (Living Environments) schaffen – das sind Inhalte zweier EU-Projekte, an denen sich die Hamburger Sozialbehörde als Partnerin beteiligt:

Projekt JADECARE

Das Ziel des Projektes JADECARE ist es, Impulse zur integrierten Gesundheitsversorgung unter Berücksichtigung der Digitalisierung zu geben. An dem Projekt sind 17 europäische Staaten beteiligt. Die Freie und Hansestadt Hamburg koordiniert dabei die deutsche Beteiligung der Länder Hamburg, Bayern sowie Nordrhein-Westfalen.

In einem europaweiten Auswahlprozess wurden vier einschlägige Gesundheitsmodelle zur integrierten Versorgung ermittelt, in denen sich bereits eine längere und erfolgreiche Tradition für innovative, patientenzentrierte und ergebnisorientierte Versorgungsmodelle gezeigt hat. Das Projekt selbst bricht die Modelle in einzelne Komponenten herunter, um diese in 23 Partnerregionen zu implementieren. Die deutschen Partner unterstützen das Projekt in den Querschnittsarbeitspaketen Kommunikation und Nachhaltigkeit.

Wenn Sie daran interessiert sind, über die Entwicklung des Projektes informiert zu werden, lassen Sie der Sozialbehörde, Abteilung Gesundheitswirtschaft und Internationales, unter lena.schulze@soziales.hamburg.de gern Ihre E-Mail-Adresse zukommen.

Nähere Informationen zum dem Projekt JADECARE finden Sie hier.


Projekt EU_SHAFE

Das Projekt EU_SHAFE interreg Europe zielt darauf ab, in sieben europäischen Regionen gemeinsame Initiativen zu fördern, welche sich mit der intelligenten, gesunden und altersgerechten Umgebung (Living Environments) beschäftigen. Das Projekt ist im August 2019 gestartet und endet voraussichtlich im Januar 2023.

Die Projektpartner tauschen Erfahrungen und Praktiken in Bezug auf vier Bereiche der WHO-Initiative ‘‘Age Friendly Environments ‘‘ mit dem Ziel aus, politische Instrumente auf verschiedenen Ebenen zu verbessern.

Nähere Informationen zu dem Projekt EU SHAFE finden Sie hier.

Bei Fragen zu dem Projekt können Sie sich jederzeit an die Sozialbehörde, Abteilung Gesundheitswirtschaft und Internationales, unter kai.schnackenberg@soziales.hamburg.de oder lena.schulze@soziales.hamburg.de wenden.




Town Hall-Gespräch mit Herrn Tino Sorge, MdB


Foto: Marco Urban, Bilddatenbank Deutscher Bundestag

Am 21. Mai 2021 hat der Gesundheitswirtschaft Hamburg e.V. im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Town Hall-Gespräch“ seinen Mitgliedern wieder in einem exklusiven Austausch mit der Politik die Möglichkeit geboten, eigene Themen in die Diskussion einzubringen.

Zu Gast war dieses Mal Herr Tino Sorge MdB, der sich den Fragen der teilnehmenden Mitglieder des Gesundheitswirtschaft Hamburg e.V. stellte. Herr Sorge ist Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages und zuständig für die Bereiche Digitalisierung und Gesundheitswirtschaft. Zudem ist er stellvertretendes Mitglied im Bildungs- und Forschungsausschuss sowie in der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz. 

Das nächste Town Hall-Gespräch wird am 9. September veranstaltet. Haben Sie Interesse Ihre Themen in die politische Diskussion einzubringen? Werden auch Sie Mitglied im Verein Gesundheitswirtschaft Hamburg e.V.

Erfahren Sie mehr über den Förderverein der Gesundheitswirtschaft Hamburg.


GesundheitsTRENDS


Regionale Innovationsstrategie für wichtige Gesellschafts- und Zukunftsbereiche

Im Schulterschluss zwischen Wirtschaft und Wissenschaft hat die Freie und Hansestadt Hamburg eine neue Regionale Innovationsstrategie (RIS) entwickelt. Die RIS ist das Ergebnis eines offenen und breiten Erarbeitungsprozesses unter Beteiligung von insgesamt über 300 Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung, Bildung, Kultur und Gesellschaft, an dem auch die Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH mitgewirkt hat. Ziel ist es, innovative und nachhaltige Lösungen für wichtige Gesellschafts- und Zukunftsbereiche zu entwickeln.

Zudem ist die RIS Grundlage für die Ausrichtung von Förderprogrammen. Zu den fünf Zukunftsthemen der Innovationsstrategie gehören „Gesundheit“ und „Digitalisierung“.

Lesen Sie hier mehr zur Regionalen Innovationsstrategie.


DIHK-Report Gesundheitswirtschaft Frühsommer 2021

Der Aufholprozess der Gesundheitswirtschaft dauert noch an. Die Corona-Pandemie hat nach wie vor negative Auswirkungen auf die Betriebe der Gesundheitswirtschaft – das verdeutlichen die Ergebnisse der Umfrage: Die Geschäftslage befindet sich noch unter Vorkrisenniveau. Nach dem Einbruch zu Beginn der Krise zeigt die Befragung im April und Mai 2021 der Industrie- und Handelskammern unter rund 700 Unternehmen der Gesundheitswirtschaft allerdings auch, dass sich die Lage für viele Unternehmen aufgehellt hat.

Lesen Sie hier mehr zu den ermittelten Aussichten der Gesundheitswirtschaftsunternehmen.




Digital Health Hub Hamburg (DHHH)

Veranstaltung Fab City Hamburg

Die Verbrauchsgüter einer Stadt in Eigenproduktion herzustellen, das ist die Vision - und teilweise schon Realität - von „Fab City Hamburg“, einem Projekt der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr.

Dr.-Ing. Tobias Redlich, Projektleiter bei Fab City Hamburg, stellte am 27. April 2021 im Rahmen einer Veranstaltung des DHHH der GWHH das Projekt und dessen Schwerpunktbereich MedTec vor. Ziel des Projekts ist es, städtische Ökonomien auf eine vernetzte digitale Fertigung auszurichten, sodass Konsumgüter vor Ort produziert werden können.

Die Aufzeichnung der virtuellen Veranstaltung finden Sie hier.


Start-up-Beratungstage - Rückblick

Die Start-up-Beratungstage sind auch 2021 sehr beliebt.

Dank der ehrenamtlichen Unterstützung unserer Expertinnen und Experten und der weiterhin guten Nachfrage verschiedenster Start-ups bleiben unsere Beratungstage ein gefragtes Angebot.

Einige der so abgedeckten Themenfelder sind u.a.:

  • Finanzierungsfragen in der Gründung – das EXIST Förderprogramm
  • Design Thinking - agile Produktentwicklung für Patientinnen und Patienten
  • Der erste Gesundheitsmarkt aus Sicht der privaten Krankenkasse
  • Strategien für Start-ups zur Gewinnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • Datenschutz - der Weg zur Compliance
  • Kooperationsmöglichkeiten mit gesetzlichen Krankenversicherungen
  • Gründungs- und Unternehmensförderung in Hamburg
  • Strategien zum Vertriebsaufbau für Start-ups



Start-up-Beratungstage - Vorschau

Der Start-up-Beratungstag macht Sommerpause. Wir starten wieder am 2. September 2021. Die nächsten Themen sowie Expertinnen und Experten werden zeitnah auf unserer Homepage bekanntgegeben.


Heute im Hub

In der Rubrik „Heute im Hub“ stellt der Digital Health Hub Hamburg der GWHH jeden Monat ein neues Hamburger Start-up vor. Diese jungen Unternehmen wurden in den letzten Monaten interviewt:

  • besser zuhause GmbH: Das Start-up ermöglicht es Menschen in ihrem gewohnten Zuhause selbstbestimmt alt werden zu können. Es bietet einen Rundum-Service für pflegebedürftige Menschen an, indem bspw. notwendige Umbauten in der Wohnung durchgeführt oder passende digitale Technik und Smarthome-Produkte zur Verfügung gestellt werden.
  • Leonie Wilken myndwerk: Die junge Gründerin Leonie Wilken bietet systemischen Beraterinnen und Beratern einen Raum des Austausches, um zusammen die systemische Beratung in Deutschland und darüber hinaus weiterzuentwickeln. Leonie Wilken myndwerk bietet eine digitale Plattform an, in der Netzwerke weiterentwickelt, sich über systemische Fragestellungen ausgetauscht und Wissen in Workshops erweitert werden kann.
  • Nordair Systems GmbH: Das junge Unternehmen will möglichst viele Praxen, Pflegeheime und sonstige Einrichtungen mit sauberer Luft versorgen. Dazu haben sie einen kosteneffizienten mobilen Luftreiniger entwickelt, der mit sogenannten Filter Fan Units (FFUs) arbeitet und dabei sehr wartungsarm und langlebig ist.
  • craftsoles (meevo Healthcare GmbH): Das dreiköpfige Gründerteam hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Zugang zur Einlagenversorgung bei Schuhen so komfortabel und zeitgemäß wie möglich zu gestalten und dabei den Qualitätsansprüchen einer stationären Versorgung gerecht zu werden. Mittels einer digitalen Konfiguration übernehmen erfahrene Orthopädietechnikerinnen bzw. -techniker die ideale Einlagenfertigung und -anpassung an den jeweiligen Schuh.



News aus dem eHealth-Netzwerk

11. eHealth-Lounge 

Anlässlich des Internationalen Tages der Handhygiene am 5. Mai 2021 veranstaltete das eHealth-Netzwerk Hamburg eine virtuelle 11. eHealth-Lounge zum Thema „Die Zukunft der Hygiene“. Nach einem einführenden Vortrag von Dr. Florian Brill, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheitswirtschaft der Handelskammer Hamburg, stellten fünf Start-ups ihre Ideen und digitalen Lösungen für einen besseren Hygieneschutz in unterschiedlichen Bereichen vor.

Den Nachbericht sowie die Aufzeichnung der virtuellen Veranstaltung finden Sie hier.



5. eHealth-Day Hamburg – 18. August 2021 (digital):
€-Health - Wirtschaftliche Perspektiven der Digitalisierung


Foto: Adobe

Der diesjährige 5. eHealth-Day widmet sich der Frage nach dem wirtschaftlichen Nutzen der Digitalisierung des Gesundheitswesens für die Akteure der Gesundheitswirtschaft.

Vielfältige Einblicke in dieses spannende Thema geben uns Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Kreditwirtschaft, IKT-Branchenverband, Ärzteschaft, Apotheke und Krankenkasse. Seien Sie digital dabei, wenn unterschiedliche Perspektiven aufzeigt und diskutiert werden.

Die Anmeldung erfolgt auf unserer Website.



Mentoring-Programm

Gerade in der Gründungsphase und zum Markteintritt stellen sich junge Unternehmen viele Fragen:

  • Wie finanziere ich mein Projekt?
  • Wie bringe ich mein Produkt auf den Markt?
  • Wie kann ich gut starten und auch langfristig erfolgreich sein?

Gründende Personen und junge Unternehmen erhalten über unser Mentoring-Programm die Möglichkeit zu einem langfristigen Austausch mit bereits etablierten Unternehmen der Gesundheitswirtschaft. Jetzt direkt auf unserer Homepage bewerben!



Analyse zu den wirtschaftlichen Potentialen von eHealth

Das eHealth-Netzwerk hat die SNPC Strategieberatung und das unabhängige Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR mit der Durchführung einer Analyse zu den wirtschaftlichen Potenzialen und Handlungsansätzen im Themengebiet eHealth am Standort Hamburg beauftragt. Im Verlauf der nächsten sechs Monate werden für diese Analyse eine schriftliche Befragung der Akteure im Bereich eHealth, Expertinnen- und Experteninterviews sowie drei Workshops durchgeführt. Auf der Grundlage dieser Analyse werden Hypothesen und Szenarien für die zukünftige Entwicklung des eHealth-Standortes abgeleitet und strategische Handlungsempfehlungen entworfen.


      

Das Projekt eHealth-Netzwerk Hamburg wird gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und die Freie und Hansestadt Hamburg.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.


News aus dem AGQua-Projekt

Das AGQua Projekt ist beendet

Am 31. März 2021 endete die knapp fünfjährige Projektlaufzeit des Projekts AGQua - Aktive und Gesunde Quartiere Uhlenhorst und Rübenkamp. AGQua hatte das Ziel, mit Hilfe verschiedener Bausteine die Entwicklung in den Quartieren Rübenkamp und Uhlenhorst so zu gestalten, dass die Menschen im Alter länger selbstständig in der eigenen Wohnung in ihrem vertrauten Quartier leben können. Welche Maßnahmen entwickelt und erprobt wurden und wie erfolgreich sie waren, zeigt der Film über das Projekt, den Sie sich hier ansehen können.


      

Weitere Informationen zum Projekt AGQua finden Sie hier.


News aus Bildung und Innovation

Die Imagekampagne für Pflegeberufe „Das ist Pflege.“ veröffentlicht weitere Filme   

Am 10. Juni 2021 veröffentlichte die Imagekampagne für Pflegeberufe einen neuen Film zum Thema Studium in der Pflege. Der duale Studiengang Pflege bietet die Doppelqualifikation eines Studiums sowie einer generalisierten Berufszulassung als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann. Zwei Studierende der HAW Hamburg informieren hierbei über alle Phasen des Studiums. 


Foto: VIRUS /„Das ist Pflege.“

Ein weiterer Film ist am 25. Juni 2021 erschienen. Hier berichtet Ruba, eine junge Auszubildende aus Syrien, mit einer Prise Humor von ihrem Alltag in der Pflege als Gesundheits- und Pflegeassistentin.


Foto: VIRUS /„Das ist Pflege.“



Pflegekampagnen in der Metropolregion Hamburg   


Foto: HAW Hamburg

Sechs Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) haben unter der Betreuung von Frau Prof. Dr. Anja Behrens-Potratz und in Kooperation mit dem Gesundheitswirtschaft Hamburg e.V. ein Fachprojekt durchgeführt. Im Rahmen einer Online-Veranstaltung am 31. Mai 2021 wurden die Ergebnisse dieses studentischen Fachprojektes „Pflegekampagnen in der Metropolregion Hamburg - Bestandsaufnahme und Identifizierung von Optimierungspotenzialen“ vorgestellt.

Es wurden die von 2015 bis 2020 durchgeführten Pflegekampagnen in der Metropolregion Hamburg identifiziert. Die Kampagnen wurden unter vorher festgelegten Kriterien ausgewählt, verglichen und deren Wirkungen ermittelt. Hierfür wurden verschiedene Zielgruppen (Pflegefachkräfte, ehemals Pflegende, Auszubildende/Studierende der Pflege, Schülerinnen und Schüler) interviewt. Abschließend konnten aus den Ergebnissen der Interviews Optimierungspotenziale erfasst und Handlungsempfehlungen für zukünftige Pflegekampagnen abgeleitet werden.


BMG fördert Vorhaben zur ethisch hochwertigen Gewinnung von Pflegefachkräften in weit entfernten Drittstaaten

Seit dem 1. Juli können Arbeitgeber einen Zuschuss zu den Kosten im Zusammenhang mit den Anwerbekosten für Pflegefachkräfte aus weit entfernten Drittstaaten erhalten. Die Förderung ist Teil des Förderprogramms des Bundesministeriums für Gesundheit „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“. Der Zuschuss beträgt pro angeworbener Pflegefachkraft bis zu 6.000 Euro, jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Aufwendungen für die Anwerbung. Das Programm finden Sie hier.




News aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Resilienz – Die TOP-Kompetenz


Foto: motio GmbH Hamburg/ Jutta Heller

Unternehmen sehen sich immer wieder mit Herausforderungen konfrontiert – neue Rahmen­bedingungen erfordern Veränderungsprozesse. Steigende Aufgabenkomplexität, zunehmende Digitalisierung, kurze Produktlebenszyklen oder unvorhergesehene Krisen verlangen schnelle Entscheidungen unter teilweise unsicheren Bedingungen.

Gerade die Corona-Pandemie zeigt auf, wie wichtig das Thema Resilienz für Unternehmen ist und war daher bereits u.a. Schwerpunktthema auf dem diesjährigen virtuellen Gesundheitstag.

Resiliente Unternehmen mit einer resilienten Belegschaft haben Vorteile bei der Bewältigung von (unvorhergesehenen und nicht planbaren) Herausforderungen sowie Krisensituationen und können damit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber weniger resilienten Unternehmen realisieren.

Resilienz hat drei Dimensionen (Individuelle Resilienz, Team-Resilienz und Organisationale Resilienz) und lässt sich auf diesen Ebenen entwickeln. Hier erfahren Sie mehr zum Thema.




GesundheitsKÖPFE

Prof. Dr. Lévy-Tödter, Professorin für Interkulturelle Kompetenzen an der FOM Hochschule in Hamburg und wissenschaftliche Leiterin des KompetenzCentrums für nachhaltige Entwicklung GmbH


Foto: FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Wo sehen Sie den Gesundheitsstandort Hamburg in Zukunft?

„In Zukunft wird der Gesundheitsstandort Hamburg zu einem Reallabor, in dem der Wissenstransfer zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu stetigen Systeminnovationen führt. Umfassende Ziele wie die Förderung nachhaltiger Stadt-Gesundheit gewinnen an Bedeutung. Die verbesserte individuelle und organisationale Gesundheitskompetenz führt zu mehr Verantwortung im (digitalen) Informations- und Gesundheitsverhalten.
Vielfalt im Gesundheitssektor wird als „neue Normalität“ anerkannt. Die faire (Trans-)Migration von Gesundheitsfachkräften, gekoppelt mit verlässlichen „Wissenstransferstrukturen“, ermöglicht dem Gesundheitsstandort Hamburg Kosmopolitismus mit nachhaltigem Wachstum zu vereinbaren.“

Prof. Dr. Magdalène Lévy-Tödter ist Professorin für Allgemeine BWL, insbesondere Interkulturelle Kompetenzen, an der FOM Hochschule (für Berufstätige), Standort Hamburg. Sie ist Co-Leiterin des KompetenzCentrums für nachhaltige Entwicklung (KCN) an der FOM. Das KompetenzCentrum fördert den Austausch über den systemischen Charakter der Agenda 2030 und den damit einhergehenden Herausforderungen. Schwerpunkte der Lehre sind aktuell Personalmanagement im Gesundheitswesen, Ethik im Gesundheits- und Sozialwesen sowie Führung und Nachhaltigkeit.  Die derzeitigen Forschungsschwerpunkte liegen auf Nachhaltigkeits­kommunikation, Ethik der globalen Migration von Gesundheitsfachkräften sowie Mehrsprachigkeit im Gesundheitswesen.

Frau Prof. Dr. Lévy-Tödter ist Mitglied im
Verein Gesundheitswirtschaft Hamburg e.V.



Torsten Kiehne, Vorstandsmitglied Klinik-Clowns Hamburg e.V.


Foto: Klinik-Clowns Hamburg e.V.

Wo sehen Sie den Gesundheitsstandort Hamburg in Zukunft?

„Im Jahr 2030 besuchen die Klinik-Clowns Hamburg alle Krankenhäuser mindestens einmal pro Woche, weil sich herumgesprochen hat, dass die großen und kleinen Patientinnen und Patienten nach ihrer wöchentlichen Dosis Humor und Abwechslung viel entspannter sind. Die Humorschulungen durch die Klinik-Clowns werden in den Klinik-Belegschaften mit Begeisterung angenommen und die Klinik-Clowns-App gibt allen Hamburgerinnen und Hamburgern die Möglichkeit, sich einen virtuellen Clown-Besuch aufs Smartphone zu buchen. Gerne greifen alle Unternehmen auf die „Ideenbörse“ der Klinik-Clowns zurück und profitieren vom unkonventionellen und optimistischen Denken der bunten Vögel. Und natürlich bleibt das Spendenaufkommen so, dass die Clowns ihre Arbeit in der gewohnten Qualität ausüben können."

Torsten Kiehne ist Vorstandsmitglied bei den Klinik-Clowns Hamburg e.V.. Sein Ziel ist, dass die Arbeit der Klinik-Clowns als wichtiger Bestandteil des Gesundheitswesens in Hamburg anerkannt wird und die Erfolge von Clownseinsätzen im Seniorenbereich noch bekannter werden. Gleichzeitig setzt er sich im Vorstand des Dachverbands der Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. für die Vernetzung der Klinik-Clown-Vereine in Deutschland ein. Als Klinik-Clown „Fernando“ freut er sich nach wie vor darüber, dass Clowns überall kostenlos Aufzug fahren dürfen und besucht, wenn die Pandemie es zulässt, das BG-Klinikum Boberg, das UKE und andere Einrichtungen.

Herr Kiehne ist Mitglied im
Verein Gesundheitswirtschaft Hamburg e.V.



Marcus Falke, Projekt- und Clustermanager Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH


Foto: GWHH GmbH

Marcus Falke ist seit November 2015 als Projekt- und Clustermanager in der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH tätig.

Nach unterschiedlichen Tätigkeiten an der Universität Lüneburg begleitete Herr Falke zunächst ein durch den Europäischen Sozialfonds und die Stadt Hamburg gefördertes Projekt zur Fachkräftesicherung in der Pflege. Kurze Zeit später übernahm er für die GWHH die Co-Leitung in dem interdisziplinären Verbundprojekt „AGQua – Aktive und gesunde Quartiere“, das sich mit der Entwicklung sowie Erprobung von Instrumenten und Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit und Selbständigkeit in zwei Hamburger Quartieren befasst hat. 

Neben der Projektarbeit, der Durchführung von Veranstaltungen und dem Aufbau von Netzwerken obliegt Herrn Falke in der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH zudem das Controlling und die vergaberechtskonforme Beschaffung. 




GesundheitsKALENDER

18. August 2021


02. September 2021 
 
09. September 2021


14. September 2021


10. November 2021

17. November 2021
5. eHealth-Day (digital) 
Thema: €-Health - Wirtschaftliche Perspektiven der Digitalisierung


Start-up-Beratungstag (digital)

Town-Hall-Gespräch exklusiv für Mitglieder des Gesundheitswirtschaft Hamburg e.V. 

Jubiläumsfeier des Gesundheitswirtschaft Hamburg e.V.
(exklusiv für Vereinsmitglieder)

AGQua Abschlussveranstaltung

Mitgliederversammlung Gesundheitswirtschaft Hamburg e.V.
(exklusiv für Vereinsmitglieder)

Die geplanten Live-Veranstaltungen können sich aufgrund der aktuellen Situation ändern. Alternativ werden die Veranstaltungen als Web-Seminare durchgeführt oder zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Wir halten Sie auf unserer Homepage informiert.


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